Wo können wir uns trauen lassen?

Am besten in der Ortsgemeinde

Zettel mit der Aufschrift M-R-S

Die Trauung in der Ortsgemeinde zu feiern ist naheliegend - denn die Kirchengemeinde nimmt regen Anteil

Bild: iStockphoto/VisualCommunications

Damit der Hochzeitstag so schön wie möglich wird, wünschen sich viele, an einem besonders romantischen Ort zu heiraten. Dennoch spricht viel dafür, sich in der Kirche vor Ort trauen zu lassen.

Wenn ein Paar sich trauen lässt, dann ist dies ein Grund zu großer Freude – auch für die Kirchengemeinde, die daran Anteil nimmt und sich freut, wenn Menschen den Schritt zur festen Bindung wagen. Sie will das Brautpaar unterstützen und es begleiten – auch über den Tag der Hochzeit hinaus.

Deshalb ist es zunächst einmal naheliegend, die Trauung in der Ortsgemeinde zu feiern. Dies bietet die Gelegenheit, eine Beziehung zu den Pfarrerinnen und Pfarrern vor Ort zu entwickeln. Diese freuen sich, Braut und Bräutigam kennenzulernen, und stehen auch später – beispielsweise bei der Taufe des ersten Kindes, aber auch in Krisenzeiten – dem Ehepaar gern zur Seite.

Frühzeitig mit dem Pfarramt der Wunschkirche in Verbindung treten

Es gibt allerdings auch gute Gründe dafür, die Hochzeit an einem anderen Ort zu feiern: die starke Bindung zum früheren Wohnort oder zur Heimatgemeinde, freundschaftliche Kontakte zu einem bestimmten Pfarrer.
Viele Paare suchen sich eine besonders romantische oder günstig gelegene Kirche für ihre Hochzeit aus. Hier sollten sie frühzeitig mit dem Pfarramt ihrer Wunschkirche in Verbindung treten, um sich nach den Bedingungen zu erkundigen. Kirchengemeinden, die wegen ihrer Lage oder ihrer schönen Kirche einen regelrechten „Trauboom“ erleben, haben oft nicht genug Kapazitäten, um allen Trauwilligen zuzusagen.

Im Vorfeld auch Alternativen abwägen

Oft verlangen sie erhöhte Gebühren für auswärtige Trauungen oder erwarten von dem Brautpaar, Pfarrer und Organisten selbst mitzubringen. Hier gibt es von Ort zu Ort sehr unterschiedliche Regelungen.

Die Brautleute können davon ausgehen, dass es Pfarrerinnen und Pfarrern ein Anliegen ist, dass sie einen gelungenen Hochzeitstag erleben. Dennoch ist es nicht jeder Gemeinde – besonders in Tourismusregionen – möglich, alle Wünsche zu erfüllen. Bitte haben Sie Verständnis dafür! Vielleicht können Sie sich ja im Vorfeld Alternativen überlegen.


10.07.2014 / Anne Lüters
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